Pressmitteilung an die DZ vom 10.11.2010
zur aktuellen Lage der B67n
Der FDP Ortsvorstand in Verbindung mit der Ratsfraktion haben sich am Montag intensiv mit den derzeitigen Themen der Stadt, wie Kaufhaus der Innenstadt, Deponie Rödder, bikers farm, aber insbesondere mit dem Neubau und Trassenführung der B 67n beschäftigt.
Alle Mitglieder waren sich darüber einig, dass die B 67n von ganz besonderer Bedeutung für die Infrastruktur der Stadt Dülmen und deren wirtschaftlicher Bedeutung ist. Daher ist nach unserer Auffassung von besonderer Wichtigkeit, dass sich alle Kräfte aus Politik und Verwaltung, für deren Realisierung gem. der vorgesehenen Trassenführung einsetzen.Besonders kritisch werden vom FDP Vorstand die Ausgleichsmaßnahmen für Flächenversiegelung beurteilt. Die Inanspruchnahme landwirtschaftlicher Nutzfläche und deren Umwandlung in Forstflächen ist unter dem Gesichtspunkt der Energieerzeugung in der Landwirtschaft heute nicht mehr zu vertreten. Das gilt insbesondere für das waldreiche Münsterland mit einem Flächenanteil von über 15 % für Wald und Forst.
Der FDP Ortsvorstand wird sich dafür einsetzen, dass die Inanspruchnahme von Ackerfläche nicht realisiert wird, sondern in Ökopunkte umgerechnet, höherwertigen Umweltschutz , wie Renaturierung von Wasserläufen und Bachniederungen zu finanzieren.Die FDP Fraktion wird die Landtagsfraktion in Düsseldorf anschreiben mit der Aufforderung, sich intensiv für die Realisierung der geplanten Trasse einzusetzen, deren Finanzierung zu gewährleisten und unsere Vorstellungen für den Naturausgleich zu unterstützen.
Mit der Bitte um Veröffentlichung verbleibe ich
Mit freundlich liberalen Grüßen
Bruno Austerschulte








