FDP Ortsverband Dülmen

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Das aktuelle Kurzwahlprogramm (2010/ 2011) der FDP Dülmen

  1. Schule und Bildung:

    Gymnasium – Realschule – Hauptschule: Warum abschaffen, was sich bewährt hat? Diese Schulen sollen weiterentwickelt werden, Gemeinschaftsschulen lehen wir ab. Nach wie vor soll es Ziel sein, eine Fachhochschule nach Dülmen zu holen.In der Schulpolitik brauchen wir in erster Linie nicht mehr Beton (also neue Schulgebäude), sondern mehr Köpfe (also Lehrer), die Bildung und Schule gestalten. Es geht darum, dass der Schüler-Lehrer-Anteil optimiert wird. Nur durch kleinere Klassen bekommen wir mehr Qualität in die Bildung. Die Grundschulen sollen in allen Orsteilen erhalten werden.

  2. Arbeit:

    Wir wollen mehr Arbeitsplätze nach Dülmen holen. Der Ausbau der alten Kaserne steht in diesem Zusammenhang im Vordergrund. Mit den passenden Unternehmen können so Hunderte Arbeitsplätze geschaffen werden. Ähnlich sieht es bei einem möglichen Industriegebiet nahe der Autobahnausfahrt Dülmen-Nord/ Kreuzung B67n aus. Eine attraktive Verkehrsanbindung mit günstigen Gewerbesteuersätzen wird mit großer Sicherheit Arbeit nach Dülmen bringen.

  3. Innenstadt:

    Die Innenstadt soll durch Investorenprojekte attraktiver werden. Steuergelder sollen dafür nicht verwendet werden. Eine Innenstadtnahe Lösung soll immer Vorrang haben. Mittelfristig ist die Schließung des Lüdinghauser Tors für den PKW-Verkehr das Ziel.

  4. Steuern:

    Gewerbesteuer und Grundsteuer (für den privaten Hausbesitzer) werden in 2011 nicht erhöht! Dieser Punkt ist auch explizit in unserer Partnerschaft mit der CDU festgeschrieben!

  5. Sport:

    Dülmen soll eine lebenswerte Stadt sein und bleiben. Die ehrenamtliche Tätigkeit in Sportvereinen bietet dafür nicht nur eine gute gesundheitliche Grundlage, sondern auch enorme soziale Vorteile. Den Sport in den Schulen und Vereinen wollen wir deshalb stärken und fördern! Unser Ziel ist daher ein Stadt-Sport-Manager, der in verknüpfender Funktion aktiv wird. Der Sport bietet zudem die Grundlage zu Leistungsorientierung zu erziehen.

  6. Finanzen/ Schulden:

    Die Stadt ist stark verschuldet und hat im letzten Jahr trotz der Finanzkrise den Schuldenberg drastisch erhöht. Begründet wurde das mit Investitionen in Ganztag des CBGs. Investitionen in Bildung sind zwar gut, sie aber auf einem Schuldenberg zu bauen ist nicht nachhaltig, zumal Steuererhöhungen drohen.

  7. Umwelt:

    Mit der Einrichtung eines Umweltausschusses will die FDP einen zentralen Schwerpunkt setzen. Der drastische Verbrauch von Ressourcen und der Energiehunger zerstört unweigerlich die Zukunft nachfolgender Generationen. Vor diesem globalen Bild setzen wir uns dafür ein, konkrete Kleinprojekte anzugehen, die für uns finanzierbar sind. Wir müssen so leben, dass Zukunft bleibt. Gerde in den letzten Jahren mussten wir immer wieder feststellen, dass nicht alle grünen Projekte wirklich umweltfreundlich sind. Was z. B. einerseits beim Palmöl als ökologischer Brennstoff für das DüB angepriesen wurde, entpuppte sich schnell in der Öko-Bilanz als Katastrophe. Wir müssen Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen.
 

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